Villa de Leyva, Koloniale Gemeinde im Department Boyacá, Kolumbien.
Villa de Leyva ist ein Municipio im Departamento Boyacá, wo weiß getünchte Häuser mit dunklen Holztüren entlang gepflasterter Straßen stehen, die um einen weitläufigen zentralen Platz verlaufen. Die niedrigen Gebäude besitzen Ziegeldächer und überdachte Gehwege, die Schatten spenden, während die Sonne auf das unebene Kopfsteinpflaster fällt.
Die Stadt wurde 1572 von Andrés Díaz Venero de Leyva gegründet und blieb abseits der wichtigsten Handelswege. Diese Isolation half dabei, die koloniale Bauweise nahezu unverändert zu bewahren, da große Modernisierungen weitgehend ausblieben.
Der große Platz dient als Treffpunkt, wo die Menschen in Cafés unter weißen Arkaden sitzen und das Treiben beobachten. Am Wochenende kommen Familien aus den umliegenden Dörfern, um auf den Bänken zu verweilen und bei den Händlern einzukaufen, die regionale Produkte anbieten.
Die Stadt liegt etwa 37 Kilometer westlich von Tunja und ist in rund drei Stunden von Bogotá aus erreichbar. Unterkünfte reichen von einfachen Herbergen bis zu Häusern mit Innenhöfen, die in den alten Gebäuden untergebracht sind.
In der Umgebung befinden sich zahlreiche Fundstellen mit Fossilien aus der Paja-Formation, darunter ein vollständiger Monquirasaurus, der 1977 entdeckt wurde. Diese Relikte stammen aus einer Zeit, als die Region unter einem flachen Meer lag.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.