Lac de Urrá, Wasserkraftwerk-Stausee in Tierralta, Kolumbien.
Represa Urrá I ist ein großer Stausee im Norden Kolumbiens, der durch den Dammbau des Sinú-Flusses entstand und sich über ein weites Gebiet erstreckt. Das Wasser wird in Becken gesammelt, die von Dammkonstruktionen gehalten werden und die Landschaft prägen.
Das Projekt entstand in den 1990er Jahren aus dem Bedürfnis, Strom für die Region zu erzeugen, und wurde Anfang der 2000er Jahre fertiggestellt. Diese Entwicklung veränderte grundlegend, wie Wasser in der Region genutzt und verwaltet wird.
Die örtlichen Gemeinden haben ihre Lebensweise an die Gegenwart des Stausees angepasst, wobei der Fluss und seine Umgebung weiterhin zentral für ihre Verbindung zur Landschaft bleiben. Der Ort hat sich zu einem Teil ihrer alltäglichen Geografie entwickelt, auch wenn sich die traditionellen Beziehungen zur Natur verändert haben.
Der beste Weg, den Stausee zu sehen, ist von den Aussichtspunkten an den Ufern oder von Zugangsstraßen in der Nähe von Tierralta. Besucher sollten mit lokal verfügbaren Fahroptionen rechnen und bedenken, dass die Gegend ländlich ist.
Das System reguliert Wassermassen, die während starker Regenfälle abfließen, und spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von Überflutungen in der Region. Dies macht es zu einem technischen Werk, das über die reine Stromerzeugung hinausgeht.
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