Monguí, Kulturerbe-Gemeinde in der Provinz Sugamuxi, Kolumbien
Monguí ist eine Gemeinde in der Provinz Sugamuxi auf etwa 3.500 m Höhe, mit engen Gassen aus Stein, die zu einem zentralen Platz führen und von Gebäuden aus der Kolonialzeit umgeben sind. Das Stadtbild wird geprägt durch die historische Basilika, Wohnhäuser mit weißen Fassaden und zahlreiche kleine Werkstätten, die das Straßenbild beleben.
Spanische Franziskanermönche gründeten die Stadt 1601 und errichteten eine Basilika und ein Kloster, das über mehr als 100 Jahre erbaut wurde und römische Gewölbetechniken zeigt. Diese religiöse Gründung legte den Grundstein für die Siedlung in den Höhen der Anden.
Die Stadt ist bekannt für ihre handwerkliche Tradition der Lederballherstellung, die Besucher in den kleinen Werkstätten rund um den Platz beobachten können. Diese Arbeit prägt bis heute das tägliche Leben und die Identität der Einwohner.
Die Gemeinde ist von Bogotá aus in etwa vier Stunden mit dem Auto erreichbar oder mit regelmäßigen Bussen von Sogamoso, wobei man sich auf Temperaturen zwischen 8 und 16 Grad Celsius einstellen sollte. Wegen der Höhenlage sollte man sich Zeit zum Akklimatisieren nehmen und angepassete Kleidung mitnehmen.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts hat sich die Stadt als Zentrum der Lederballproduktion etabliert, nachdem ein lokaler Handwerker die Technik auf Reisen in Brasilien erlernte. Diese spezialisierte Handwerkstradition beschäftigt Dutzende von Familien und zieht Besucher an, die sehen möchten, wie traditionelle Fußbälle hergestellt werden.
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