Mérida, Bergstadt in den venezolanischen Anden.
Mérida ist eine Stadt im venezolanischen Bundesstaat Libertador, die sich auf einer ausgedehnten Terrasse nahe dem Fluss Chama auf 1641 Metern Höhe in der Cordillera de Mérida ausbreitet. Die Straßen folgen einem Raster aus nummerierten Calles und Avenidas, wobei die Plaza Bolívar als zentraler Orientierungspunkt dient.
Juan Rodríguez Suárez gründete die Siedlung 1558, doch Konflikte mit der örtlichen Bevölkerung führten 1560 zur Verlegung an den heutigen Standort. Die Erhebung zur Universitätsstadt erfolgte 1785 mit der Gründung der Universität Los Andes.
Der Universitätsbetrieb prägt das tägliche Erscheinungsbild, wenn Studierende die Straßen und Cafés zwischen den Gebäuden des Campus füllen. Der Name der Stadt erinnert an die spanische Stadt Mérida in Extremadura und verbindet beide Orte durch ihre gemeinsame koloniale Vergangenheit.
Das nummerierte Straßensystem erleichtert die Orientierung, wobei niedrige Nummern nahe der Plaza Bolívar liegen und höhere Zahlen weiter entfernte Bereiche markieren. Die Höhenlage beeinflusst das Klima, daher empfiehlt sich leichte Kleidung für den Tag und wärmere Schichten für den Abend.
Ein Kabinenlift führt über 12 Kilometer hinauf auf 4765 Meter zum Pico Espejo und gilt damit als höchste Luftseilbahn weltweit. Der Höhenunterschied zwischen Talstation und Bergstation beträgt mehr als 3000 Meter und durchquert mehrere Klimazonen.
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