Ngöbe-Buglé, Indigenes Verwaltungsgebiet im westlichen Panama
Ngöbe-Buglé ist ein autonomes Gebiet im westlichen Panama, das sich über waldreiche Berge und Täler mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen erstreckt. Die Landschaft fällt von höher gelegenen Gebirgszonen bis zu tiefer liegenden Flächen ab, wobei die karibische Seite ganzjährig feucht bleibt und die pazifische Seite trockenere Monate aufweist.
Das Gebiet erhielt 1997 seinen Status als autonome Region durch ein Gesetz, das Ländereien aus drei angrenzenden Provinzen zusammenführte. Diese Verwaltungsstruktur entstand nach Jahrzehnten der Organisation und Verhandlungen der indigenen Gemeinschaften mit der zentralen Regierung.
Die Bevölkerung besteht aus zwei verschiedenen Sprachgruppen, mit Ngäbere und Buglére Sprechern, die ihre traditionellen Praktiken durch lokale Verwaltungsstrukturen aufrechterhalten.
Die Region gliedert sich in neun Verwaltungsbezirke, jeder mit eigenem Rat und lokalen Vertretern, die sich um Gemeindeangelegenheiten kümmern. Reisende sollten wissen, dass die Straßen oft unbefestigt sind und das Gelände viel Wandern oder Fahren über unebene Wege erfordert, vor allem bei Regenwetter.
Familien bauen Grundnahrungsmittel wie Mais, Reis, Bohnen und Kaffee auf kleinen Feldern an, die oft an steilen Hängen angelegt sind. Frauen weben traditionelle Tragenetze aus Pflanzenfasern, die im täglichen Leben zum Transport von Ernte und anderen Gütern dienen.
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