Fort Kobbe, Militärfort an der Pazifikküste Panamas.
Fort Kobbe ist ein ehemaliger US-Militärstützpunkt an der Pazifikküste Panamas, direkt neben der früheren Howard Air Force Base gelegen. Das Gelände umfasst Kasernen, Offizierswohnungen, Trainingsanlagen sowie einen Steinbruch und Betonfertigungsanlagen.
Der Stützpunkt wurde 1918 als Verteidigungsposten gegründet und 1932 nach General William A. Kobbe, einem US-Offizier des Philippinisch-Amerikanischen Krieges, umbenannt. Nach den Verträgen von 1977 zwischen den USA und Panama wurde das Gelände schrittweise übergeben und Ende der 1990er Jahre endgültig geschlossen.
Auf dem Gelände waren verschiedene Spezialeinheiten der US-Armee stationiert, darunter Fallschirmjäger, Artilleristen und Hubschrauberpiloten. Diese Einheiten führten Operationen in ganz Mittelamerika durch und hinterließen auf dem Gelände eine Reihe charakteristischer Militärbauten.
Das Gelände befindet sich westlich des Panamakanals und ist mit dem Auto von Panama-Stadt aus erreichbar. Da Teile des ehemaligen Militärgeländes möglicherweise noch gesperrt oder umgenutzt sind, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Zugangsbedingungen zu erfragen.
Fort Kobbe beherbergte das einzige Dschungelkampf-Trainingszentrum der US-Armee, in dem Soldaten lernten, in tropischen Wäldern zu operieren. Das Programm zog Militärangehörige aus zahlreichen Ländern an, sodass der Stützpunkt zu einem Treffpunkt für Streitkräfte aus ganz Amerika wurde.
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