Colón, Karibischer Hafen und Freihandelszone in der Provinz Colón, Panama
Colón ist eine Hafenstadt an der karibischen Küste Panamas, die sich über die Insel Manzanillo erstreckt und durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Die Stadt verfügt über drei moderne Häfen, die den Eingang des Panamakanals bedienen.
Die Siedlung wurde 1850 von amerikanischen Eisenbahnarbeitern als Aspinwall gegründet und erhielt 1890 ihren heutigen Namen zu Ehren von Christoph Kolumbus. Ingenieur William Crawford Gorgas verwandelte das sumpfige Gelände durch den Bau von Wasserleitungen und Abwassersystemen in bewohnbares Land.
Viele Einwohner stammen von karibischen Arbeitern ab, die während des Kanalbaus hierher kamen, und diese Herkunft zeigt sich in der Musik und den Essgewohnheiten des Viertels. In den Straßen rund um den Hafen hört man oft karibische Rhythmen und sieht kleine Läden, die Gerichte aus der Region anbieten.
Die Freihandelszone aus dem Jahr 1953 liegt im Stadtzentrum und ist für Besucher zugänglich, die sich als Käufer registrieren lassen. Der Hafenbereich ist weitläufig und man bewegt sich am besten mit Taxi oder Sammeltaxi zwischen den verschiedenen Teilen.
Der ursprüngliche Stadtplan folgt einem rechtwinkligen Raster, das direkt aus den Plänen amerikanischer Ingenieure stammt und noch heute an vielen Kreuzungen erkennbar ist. An manchen Stellen sieht man noch hölzerne Gebäude im karibischen Stil aus der frühen Eisenbahnzeit.
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