Provinz Colón, Verwaltungsprovinz an der Karibikküste, Panama
Die Provinz Colón ist ein Verwaltungsgebiet an der Karibikküste Panamas, das sechs Distrikte umfasst und sich vom Meer bis zum Panamakanal erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen tropischem Regenwald im Landesinneren, Küstenstreifen mit kleinen Buchten und städtischen Zonen rund um den Hafen.
Die Gründung als eigenständige Provinz erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Bau der ersten Eisenbahnstrecke durch den Isthmus. Später, während der Arbeiten am Kanal, ließen sich Tausende Arbeiter aus der Karibik hier nieder und prägten die Gesellschaft bis heute.
Die Region trägt ihren Namen nach dem Entdecker Christoph Kolumbus und liegt direkt an der Karibikküste, wo früher Schiffe aus aller Welt anlegten. Heute sprechen viele Bewohner ein karibisches Spanisch mit englischen Einflüssen, das von den Generationen der Kanalarbeiter geprägt wurde.
Wer die Gegend durchquert, findet kleinere Ortschaften entlang der Hauptstraße und Abzweigungen, die zu Küstenorten führen, wo Boote anlegen. Das Klima ist ganzjährig warm und feucht, Regenschauer können jederzeit einsetzen.
Unter den Verwaltungseinheiten gibt es insgesamt dreiundvierzig Corregimientos, Gemeinderäte, die lokale Bedürfnisse direkt an die Provinzregierung weitergeben. Diese kleinen Verwaltungszellen organisieren alles von Straßenreparaturen bis zu Gemeindeversammlungen und spielen im Alltag der Bewohner eine wichtige Rolle.
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