Casco Viejo, Kolonialviertel in San Felipe, Panama
Casco Viejo ist ein altes Viertel in Panama City, das sich über mehrere Blocks erstreckt und französische sowie spanische Kolonialgebäude enthält. Die engen, mit Ziegeln gepflasterten Straßen und schattigen Plätze verbinden die Bauwerke miteinander und prägen das Gesamtbild des Viertels.
Das Viertel wurde 1673 gegründet, nachdem Piraten die ursprüngliche Stadt zerstört hatten und diente als befestigte Siedlung mit schützenden Mauern. Diese Neugründung ermöglichte den Aufbau einer geplanten Stadtstruktur mit defensiven Eigenschaften.
Die Kathedrale und das Nationaltheater zeigen unterschiedliche Baustile aus verschiedenen Epochen, die spanische, französische und karibische Einflüsse miteinander verbinden. Wenn man durch die Straßen geht, kann man an den Fassaden und Details der Gebäude diese verschiedenen Bautraditionen erkennen.
Alle wichtigen Denkmäler im Viertel sind zu Fuß erreichbar und das Erkunden ist einfach und überschaubar. Geführte Touren starten in der Nähe der Kathedrale und helfen, die Geschichte und Architektur besser zu verstehen.
Die Kirche San Jose beherbergt einen massiven Goldaltar, der von Piraten gerettet wurde, indem man ihn schwarz anmalte, um ihn zu verbergen. Diese List ermöglichte es, das kostbare Kunstwerk durch eine schwierige Zeit zu bewahren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
