Panamá la Vieja, Archäologische Ruinen in Parque Lefevre, Panama.
Panamá Viejo ist eine archäologische Stätte im östlichen Teil der Stadt, in der Steinmauern, Reste von Wohnhäusern und ein hoher Kirchturm die Überreste der ersten spanischen Stadt an dieser Küste zeigen. Die Ruinen erstrecken sich über mehrere Häuserblocks mit Fundamenten aus Korallenstein, Bögen und Grundrissen von Häusern, Lagerhäusern und religiösen Gebäuden.
Pedro Arias Dávila gründete die Stadt 1519 als ersten dauerhaften europäischen Stützpunkt am Pazifik und sie diente fast 150 Jahre lang als Handelsknotenpunkt für Gold und Waren aus Südamerika. Ein Angriff von Henry Morgan 1671 zerstörte die meisten Gebäude vollständig, und die überlebenden Bewohner gründeten die neue Stadt einige Kilometer westlich.
Das Gelände zeigt seine Vergangenheit als erste dauerhaft bewohnte Siedlung an der Pazifikküste durch Plätze und Steinwege, die noch immer ihre ursprüngliche Struktur bewahren. Heute kommen Schulklassen hierher, um direkt vor den alten Mauern etwas über die Kolonialzeit zu lernen und die Kontraste zwischen den Ruinen und dem modernen Stadtbild zu sehen.
Ein kleines Museum am Eingang bietet Informationen und Karten zur Orientierung auf dem gesamten Gelände, bevor man die offenen Bereiche mit den Ruinen betritt. Der Boden ist uneben und es gibt nur wenig Schatten, daher sind festes Schuhwerk und Sonnenschutz an heißen Tagen wichtig.
Die Kathedrale war einst die größte Kirche an der gesamten Pazifikküste und ihre Mauern sind aus Korallenstein gefertigt, der direkt aus dem nahen Meer geholt wurde. Von der Spitze des erhaltenen Turms aus sieht man gleichzeitig die Hochhäuser der modernen Innenstadt und die Schiffe, die auf den Panamakanal zusteuern.
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