San Felipe, Panama, Weltkulturerbe-Viertel in Panama-Stadt, Panama.
San Felipe ist ein Stadtviertel in Panama-Stadt, das auf einer Halbinsel mit rechtwinkligen Straßen und zahlreichen kolonialen Gebäuden liegt. Die Gegend bewahrt Teile der ursprünglichen Verteidigungsmauern aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt viele Restaurants, Hotels und Museen auf kompaktem Raum.
Das Viertel entstand 1673 als neues Verwaltungszentrum, nachdem der Pirat Henry Morgan die erste Panama-Stadt 1671 zerstört hatte. Das rechtwinklige Straßenraster und die frühen Gebäude spiegeln bewusst eine andere Planung wider als die ursprüngliche Siedlung.
Die Straßen und Plätze des Viertels zeigen eine Mischung aus spanischen Kolonialbauten und karibischen Einflüssen, die bis heute das tägliche Bild prägen. Wenn man durch die engen Gassen spaziert, kann man sehen, wie Einheimische und Besucher diese Räume nutzen und wie die Architektur das Leben hier formt.
Das Viertel ist kompakt und leicht zu Fuß erkundbar, ob mit Führungen oder auf eigene Faust. Die meisten Besucher können die Gegend in wenigen Stunden durchqueren und dabei Restaurants und Museen besuchen.
Viele Gebäude in San Felipe wurden mit Steinen gebaut, die aus den Trümmern der ursprünglichen Panama-Stadt stammten und nach 1671 hierher transportiert wurden. Diese wiederverwendeten Materialien verbinden die alte und neue Stadt buchstäblich miteinander.
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