Nombre de Dios, Kolonialhafen an der karibischen Küste, Panama
Nombre de Dios ist eine Hafensiedlung an der Karibikküste im Bezirk Santa Isabel in der Provinz Colón. Der Ort erstreckt sich über ein küstennahes Gebiet und zeigt noch heute Spuren seiner Vergangenheit als kolonialer Handelshafen.
Der Ort wurde 1510 von spanischem Entdecker Diego de Nicuesa gegründet und war einer der frühesten europäischen Außenposten im kontinentalen Amerika. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Hafen zu einem wichtigen Punkt für Handel zwischen den Kontinenten.
Die Stadt bewahrt Traditionen der Congo-Bevölkerung durch zeremonielle Tänze und Aufführungen, besonders während der Karnevalsfeiern mit Maskenritualen. Diese Praktiken sind noch heute bei lokalen Festen zu sehen und prägen das kulturelle Leben vor Ort.
Der Ort ist per Auto vom Norden über die Landstraße Richtung Sabanitas erreichbar, danach folgt man der Küstenstraße. Die Route führt durch mehrere kleinere Gemeinden, also sollte man sich Zeit nehmen und vorher Informationen zur Straßenbeschaffenheit einholen.
Von 1540 bis 1580 war dieser Hafen ein Drehpunkt für Silber aus Potosí, das von hier nach Spanien verschifft wurde. Diese Route machte die kleine Stadt zeitweise zu einem Ziel für Piraten und Freibeuter, die nach wertvollen Waren suchten.
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