Pacora, Corregimiento in Panama
Pacora ist eine Stadt und Siedlung östlich von Panama-Stadt in der Provinz Panamá, die sich in flachem Gelände mit vielen grünen Räumen erstreckt. Die Gegend ist gekennzeichnet durch einfache Straßen, zahlreiche kleine Häuser und häufig anzutreffende Palmenbäume, die dem Ort seinen Namen geben.
Die Siedlung wurde 1582 offiziell gegründet und entstand aus einer früheren Ansiedlung afrikanischer Sklaven, die Frieden mit spanischen Behörden schlossen, unter Führung von Antón Mandinga. Im 19. Jahrhundert wurde die Region zunächst ein Distrikt, wurde dann 1892 aber auf den Status eines Corregimiento in der Stadt Panamá reduziert.
Pacora erhielt seinen Namen von den Palmen, die auf spanisch Pácoras genannt werden, die in der Gegend weit verbreitet sind. Die Straßen sind von lokalen Geschäften gesäumt, wo Nachbarn sich treffen und wo Kinder spielen, was die enge Verbundenheit der Bewohner untereinander widerspiegelt.
Der Ort ist von flachem Gelände geprägt und daher leicht zu Fuß zu erkunden. Die Straßen sind normalerweise belebt mit Menschen beim Einkaufen und bei alltäglichen Aktivitäten, was einen guten Einblick in das lokale Leben bietet.
Entgegen seiner ländlichen Anfänge ist Pacora von den 1980er bis 2000er Jahren explosionsartig gewachsen und hat sich von etwa 6.000 auf über 60.000 Einwohner vergrößert, was es zu einer wichtigen Zufluchtsstätte für Menschen mit begrenzten Mitteln machte. Dieser rapide Wandel kann man noch heute in den Straßen nachvollziehen, wo traditionelle und neuere Wohngebiete nebeneinander existieren.
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