Región Autónoma del Atlántico Norte, Autonome Region im Nordosten Nicaraguas
Die Region an der nordöstlichen Karibikküste ist ein großes Gebiet mit tropischem Regenwald, Mangroven und Meeresküste. Die Hauptstadt ist Puerto Cabezas, und die Region erstreckt sich über mehrere Gemeinden mit vielen Flüssen und natürlichen Feuchtgebieten.
Die Region war ursprünglich Teil des Zelaya-Departements, erhielt aber 1987 durch ein Autonomiegesetz die Selbstverwaltung. Dieses Gesetz erkannte die Rechte der lokalen Gemeinschaften an, ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln.
Die Miskito, Mayangna und kreolischen Gemeinschaften haben ihre eigenen Sprachen, Bräuche und Lebensweisen bewahrt, die man in den Dörfern und bei täglichen Begegnungen bemerken kann. Diese Vielfalt prägt das Zusammenleben und die Identität der Menschen in dieser Region.
Die beste Zeit zum Besuchen ist während der trockeneren Monate, da Straßen und Wege sonst überschwemmt sein können. Der Zugang erfolgt hauptsächlich per Boot oder Flugzeug, da das dichte Grün und die Wasserwege die Region durchziehen.
Die Verwaltung der Region nutzt fünf verschiedene offizielle Sprachen, nicht nur Spanisch, sondern auch Miskito-Englisch, Garifuna und zwei weitere Kreol-Dialekte. Diese sprachliche Vielfalt ist einzigartig in Mittelamerika und widerspiegelt die lange Geschichte der unterschiedlichen Völker, die hier zusammenleben.
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