Providencia, Karibische Insel im Archipel von San Andrés und Providencia, Kolumbien.
Providence Island liegt im westlichen Karibischen Meer und erstreckt sich über eine Fläche von rund 17 Quadratkilometern mit bergigem Gelände, das bis zu 360 Meter über dem Meeresspiegel ansteigt. Die Küstenlinie wird von kleinen Buchten und Korallenriffen gesäumt, während das Innere mit tropischem Regenwald bedeckt ist.
Eine englische puritanische Siedlung wurde hier im Jahr 1629 unter der Leitung der Providence Island Company gegründet und existierte bis zur spanischen Eroberung im Jahr 1641. Danach wechselte die Kontrolle mehrfach zwischen verschiedenen europäischen Mächten, bis das Gebiet im 19. Jahrhundert endgültig an Kolumbien fiel.
Die Bewohner sprechen eine englisch geprägte Kreolsprache, die sich deutlich vom Spanischen des Festlandes unterscheidet und auf jahrhundertelange karibische Einflüsse zurückgeht. In den Dörfern finden Besucher kleine Holzkirchen und farbige Häuser, die an die traditionelle Bauweise der Region erinnern.
Reisende erreichen die Insel über den Flughafen El Embrujo mit Anschlussflügen von der benachbarten Insel San Andrés aus oder nehmen Bootsverbindungen, die je nach Wetterlage verkehren. Die Unterkunftsmöglichkeiten reichen von kleineren Pensionen bis zu einfachen Hotels, die häufig im Voraus gebucht werden sollten.
Die Gewässer rings um die Insel gehören zum Old Providence McBean Lagoon National Park, der Teil der UNESCO-Biosphärenreservat Seaflower ist und Mangrovenwälder sowie Korallenriffe schützt. Schnorchler und Taucher können hier eine große Vielfalt mariner Lebewesen beobachten, darunter bunte Fische und verschiedene Korallenarten.
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