Bajo-Nuevo-Bank, Korallenriff in der westlichen Karibik, Kolumbien.
Bajo Nuevo Bank ist ein Riffsystem im westlichen Karibischen Meer, das aus zwei getrennten Atollen besteht, die durch eine tiefe Rinne voneinander getrennt sind. Die Formationen umgeben flache Lagunen, die bei Ebbe nur von wenigen sehr niedrigen Sandhügeln unterbrochen werden, und der einzige dauerhaft sichtbare Landteil ist Low Cay an der Nordostseite.
Niederländische Kartografen zeichneten dieses Gebiet auf See auf, als sie die Karibik durchquerten, lange bevor Piraten im 17. Jahrhundert die Region nutzten. Seit Kolumbien und seine Nachbarn im 20. Jahrhundert unabhängig wurden, haben mehrere Staaten versucht, Kontrolle über die Gewässer zu beanspruchen.
Die kolumbianische Marine besucht die kleinen Inseln, obwohl verschiedene Regierungen der Region behaupten, diese gehören ihnen. Auf den Riffen sieht man manchmal Markierungen oder Zeichen, die von Fischern aus mehreren Ländern aufgestellt werden, die hier seit Jahrzehnten arbeiten.
Die nächsten bewohnten Inseln liegen weit entfernt und der Zugang ist nur mit privaten Booten über offenes Meer möglich. Strömungen sind stark und das Wetter kann sich schnell ändern, daher sind Fahrten nur bei ruhigen Bedingungen machbar.
Auf Low Cay steht ein metallener Leuchtturm, der helle Signale aussendet und über eine große Entfernung zu sehen ist, obwohl das Riff selbst fast immer unter Wasser liegt. Der Turm wurde nach einem Sturm wieder aufgebaut und dient heute als einzige dauerhafte Struktur in diesem abgelegenen Meeresgebiet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.