Guna Yala, Indigene Comarca im Nordosten Panamas
Guna Yala ist eine autonome Region an der Karibikküste von Panama, die sich vom Festland bis zu Hunderten kleiner Koralleninseln erstreckt. Das Gebiet umfasst dichte Regenwälder im Landesinneren und schmale Sandstreifen vor der Küste, die von Kokosnusspalmen gesäumt werden.
Die Region wurde 1925 nach einem Aufstand der Guna offiziell autonom, als die lokale Bevölkerung ihre Rechte gegen staatliche Verbote verteidigte. Die Verwaltung blieb seither in den Händen der Gemeinden, die sich in einem eigenen Kongress organisieren.
Der Name stammt aus der Sprache der Guna und bezeichnet das Land der Menschen, das sie nach eigenen Regeln verwalten. Besuchern fällt sofort auf, dass Frauen hier traditionelle Mola-Textilien tragen, bunte handgenähte Stoffarbeiten mit geometrischen Mustern.
Zugang ist nur mit Genehmigung der örtlichen Behörden möglich, die bei Ankunft kontrolliert wird. Kleine Flugzeuge verbinden die Region mit der Hauptstadt, während Boote zwischen den Inseln pendeln.
Auf vielen der winzigen Inseln leben nur wenige Familien, die ihre Häuser aus Bambus und Palmblättern bauen. Die Bewohner teilen die Ernte oft gemeinschaftlich und speichern Regenwasser in großen Behältern, da es kein Leitungswasser gibt.
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