Montería, Hauptstadt im Department Córdoba, Kolumbien
Montería ist die Hauptstadt des Departements Córdoba im Norden Kolumbiens und liegt beiderseits des Flusses Sinú. Die Stadt verbindet Wohnviertel mit niedrigen Häusern auf einer Seite und Geschäftszonen mit höheren Gebäuden auf der anderen, verbunden durch mehrere Brücken über den breiten Fluss.
Antonio de la Torre y Miranda gründete die Siedlung 1777 zunächst unter dem Namen San Jerónimo de Buenavista am gegenüberliegenden Flussufer. Wenige Jahre später wurde sie an den heutigen Standort verlegt, um besseren Schutz vor Überschwemmungen zu bieten.
Der Name bezieht sich auf die frühere Jagd auf Bergwild in der Region, als spanische Siedler das Gebiet erkundeten. Heute sieht man entlang der Flussufer Verkaufsstände mit frischem Fisch und geräuchertem Fleisch, wo Händler nach alter Art arbeiten.
Der Flughafen Los Garzones bietet regelmäßige Verbindungen nach Bogotá, Medellín und Cali an, während Busse innerhalb der Stadt verkehren. An mehreren Punkten entlang des Flusses kann man noch traditionelle Fährüberfahrten erleben, die eine Alternative zu den Autobrücken darstellen.
Hölzerne Flöße namens Planchones transportieren Passagiere über den Fluss, indem sie nur Schleppkabel und die natürliche Strömung nutzen. Diese manuelle Technik funktioniert seit Generationen ohne Motor oder Ruder und hängt vollständig vom Winkel des Kabels ab.
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