Santa Cruz de Mompox, Kolonialstadt in Kolumbien
Santa Cruz de Mompox ist eine Kolonialstadt auf einer Flussinsel in Kolumbien mit Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert, die entlang einer Hauptstraße am Wasser liegen. Die Stadt behält ihre ursprüngliche Struktur mit kopfsteingepflasterten Gassen und privaten Innenhöfen bei.
Der Ort wurde 1537 gegründet und wuchs als Handelshafen an einem großen Fluss. Seine Bedeutung schwand, aber gerade diese Isolation ermöglichte es, dass die alte Struktur bis heute überdauert hat.
Der Ort ist für seine filigrane Schmuckkunst bekannt, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Bei Prozessionen während der Karwoche sieht man die Handwerker in ihren Werkstätten arbeiten und die Gemeinde trägt diese religiöse Tradition lebendig vor.
Man erreicht den Ort mit dem Boot auf dem Fluss oder über Straßen von außerhalb der Insel. Es gibt lokale Unterkünfte und Restaurants, wo man die regionale Küche genießen kann.
Der Ort wurde von der UNESCO anerkannt und hat sich kaum verändert, während die meisten Kolonialstädte rundherum transformiert wurden. Diese Bewahrung geschah nicht durch moderne Planung, sondern einfach dadurch, dass die Stadt vom wirtschaftlichen Aufschwung des Landes abgekoppelt blieb.
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