Maracaibo, Großstadt im Bundesstaat Zulia, Venezuela
Maracaibo liegt am westlichen Ufer einer breiten Kanalverbindung, die den gleichnamigen See mit dem Golf von Venezuela verbindet. Die Stadt erstreckt sich entlang flacher Küstenstreifen, wo niedrige Häuser neben mehrstöckigen Gebäuden und grünen Parkanlagen stehen.
Ein deutscher Entdecker gründete den Ort im Jahr 1529 als Stützpunkt für weitere Expeditionen ins Landesinnere. Die Entdeckung von Erdölvorkommen im frühen 20. Jahrhundert verwandelte den Hafen in ein bedeutendes Industriezentrum.
Die Stadt trägt ihren Namen vom nahen See, der von den ersten Bewohnern als heilige Wasserfläche betrachtet wurde. Jeden Dezember füllen sich Straßen und Plätze mit Musikgruppen, die traditionelle Lieder auf Furro-Trommeln und Cuatro-Gitarren spielen.
Ein langes Brückenbauwerk verbindet die Stadt mit dem gegenüberliegenden Ufer und ermöglicht Reisenden die Weiterfahrt Richtung Norden. Die meisten Besucher planen mehrere Tage ein, um verschiedene Viertel und Märkte zu erkunden.
Die Stadt trägt den Spitznamen Hauptstadt der Sonne, weil hier an mehr als dreihundert Tagen im Jahr die Sonne scheint. In manchen Monaten erreichen die Temperaturen auch nachts kaum kühlere Werte als tagsüber.
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