Barquisimeto, Handels- und Industriezentrum im Nordwesten Venezuelas
Barquisimeto ist eine Stadt im nordwestlichen Venezuela, die sich über eine breite Terrasse entlang des Flusses Turbio auf 622 Metern Höhe erstreckt. Die Straßen sind breit angelegt und durchziehen Wohnviertel, Geschäftszentren und Industriegebiete, die das Stadtbild prägen.
Juan de Villegas gründete die Siedlung 1552 unter dem Namen Nueva Segovia de Barquisimeto, doch der Ort musste wegen Umweltproblemen mehrmals verlegt werden. Die Stadt fand schließlich ihren endgültigen Standort am Ufer des Turbio, wo sie sich allmählich zu einem regionalen Zentrum entwickelte.
Der Domkirchenplatz versammelt Gläubige während der täglichen Messen und Gebetstreffen, die den Rhythmus des religiösen Lebens der Stadt prägen. An den Abenden füllen sich die gepflasterten Gehwege mit Familien, die nach der Arbeit hierher kommen und sich auf den Stufen oder Bänken niederlassen.
Das Transbarca-System verbindet die wichtigsten Stadtteile miteinander, sodass Besucher sich ohne eigenes Fahrzeug zurechtfinden können. Die beste Zeit für einen Rundgang ist der Vormittag, wenn die Temperaturen noch erträglich sind und die Geschäfte bereits geöffnet haben.
Die Prozession der Divina Pastora findet jedes Jahr am 14. Januar statt und zieht Tausende Teilnehmer an, die zu Fuß durch die Straßen gehen. Der Ursprung dieser Tradition reicht auf eine Choleraseuche im 19. Jahrhundert zurück, als die Bewohner um göttlichen Schutz baten.
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