Guajira-Halbinsel, Halbinsel zwischen Karibischem Meer und Golf von Venezuela, Kolumbien und Venezuela.
Die Guajira-Halbinsel ist eine große Landmasse zwischen der Karibik und dem Golf von Venezuela, die sich zwischen Kolumbien und Venezuela erstreckt. Sie besteht aus trockenen Wüstengebieten nahe der Küste, flachem Gelände mit Seen und Lagunen sowie bergigen Abschnitten im Innern.
Die Region war lange Zeit von den Wayuu bewohnt, bevor europäische Kontakte die Geschichte veränderten. Im späten 19. Jahrhundert entstand ein Streit zwischen Kolumbien und Venezuela um die Grenzen, der durch Schiedsspruch 1891 entschieden wurde.
Die Wayuu, das Volk dieser Region, leben hier seit Generationen und prägen das tägliche Leben durch ihre Traditionen, ihre Sprache Wayuunaiki und ihre Art der Viehzucht. Besucher sehen überall Spuren dieser Kultur in den Dörfern, den handwerklichen Arbeiten und der Art, wie die Menschen die Landschaft nutzen.
Der nördlichste Punkt mit dem Namen Punta Gallinas ist am leichtesten erreichbar, wenn man über Riohacha oder andere Küstenstädte anreist. Die beste Zeit zum Besuch ist in den trockeneren Monaten, da die Wege sonst schwierig werden und das Wetter das Reisen erschwert.
Punta Gallinas an der nördlichen Spitze ist der am weitesten nördlich gelegene Punkt des südamerikanischen Kontinents und wird von leuchtend orangen Sandstränden und rauen Felsformationen geprägt. Dieser Ort war lange Zeit für Besucher schwer zu erreichen, wird aber heute von immer mehr Reisenden besucht, die die Abgelegenheit und die dramatische Landschaft suchen.
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