Los Monjes, Archipel in karibischen Gewässern, Venezuela
Das Los Monjes Archipel besteht aus drei Inselgruppen mit steil aufragenden Felsformationen in karibischen Gewässern vor der venezolanischen Küste. Die insgesamt etwa 0,2 Quadratkilometer große Inselgruppe wird von der Marine überwacht und hat eine militärische Bedeutung für die Region.
Der spanische Entdecker Alonso de Ojeda entdeckte die Inseln 1499 und benannte sie nach ihrer Ähnlichkeit mit Mönchskutten. Seit der europäischen Kontaktzeit gehörten die Felsen zu bedeutenden Navigationspunkten in der Karibik.
Die Inselgruppe hat für die lokalen Fischergemeinden eine Bedeutung als Orientierungspunkt beim Fischen in der Karibik. Die Felsen prägen das Bild der Seekarten und Routen, die Fischer von Generation zu Generation weitergeben.
Eine Reise zu den Inseln ist nur per Boot vom venezolanischen Festland möglich, was eine gute Seekarte und Ortskenntnis erfordert. Besucher sollten sich bewusst sein, dass das Gebiet unter militärischer Überwachung steht und nicht frei zugänglich ist.
Die höchsten Felsen ragen etwa 70 Meter aus dem Meer und enden in spitzen Gipfeln, die bei rauer See wild aus dem Wasser aufschießen. Ein Leuchtturm auf Monjes del Sur hilft Schiffen, die Inseln aus der Ferne zu erkennen.
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