Willemstad, Hauptstadt in Curaçao, Karibik
Willemstad ist die Hauptstadt von Curaçao in der Karibik und liegt beiderseits der Sint-Anna-Bucht. Die vier Viertel Punda, Otrobanda, Scharloo und Pietermaai Smal verbindet die schwimmende Königin-Emma-Brücke miteinander.
Die Niederländische Westindien-Kompanie gründete diesen Hafen im Jahr 1634 als Handelsstützpunkt. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Umschlagplatz für Waren zwischen Europa und der Karibik.
Der Name leitet sich vom niederländischen Prinz Willem van Oranje ab und erscheint auf Schildern in allen vier Stadtteilen. Besucher bemerken die offenen Ladenfronten in Punda, wo Händler ihre Waren direkt auf der Straße anbieten.
Im historischen Zentrum liegen Restaurants, Geschäfte und Museen nahe beieinander und sind zu Fuß erreichbar. Für Strecken außerhalb der Innenstadt stehen Taxis und öffentliche Busse zur Verfügung.
Die Mikvé Israel-Emanuel-Synagoge von 1674 hat einen Sandboden im Innenraum und ist das älteste Synagogengebäude in Amerika, das durchgehend genutzt wird. Der Sand erinnert an die Flucht der Juden aus Ägypten und dämpft zugleich die Schritte beim Betreten.
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