Dominican Republic–Haiti border, Internationale Grenze auf der Insel Hispaniola, Dominikanische Republik und Haiti.
Die Grenzlinie zwischen beiden Ländern verläuft über etwa 395 Kilometer und folgt teils natürlichen Merkmalen wie Flüssen und Höhenzügen. An anderen Abschnitten führen Straßen oder gezogene Linien vom karibischen Süden bis zur Atlantikküste im Norden.
Der Grenzverlauf geht auf den Vertrag von Ryswick aus dem Jahr 1697 zurück, als Spanien den westlichen Teil der Insel an Frankreich abtrat. Spätere Abkommen präzisierten die Linie zwischen beiden Gebieten im Laufe der Jahrhunderte.
Die Grenze zeigt unterschiedliche Ansätze bei der Nutzung des Bodens, wobei auf dominikanischer Seite meist mehr Bäume und dichtes Grün zu sehen sind. Besucher bemerken oft den Kontrast zwischen den Landschaften, der an manchen Stellen sogar aus der Ferne erkennbar ist.
Vier offizielle Grenzübergänge verbinden beide Länder und ermöglichen den Verkehr zwischen den Regionen: Malpasse-Jimaní, Ouanaminthe-Dajabón, Anse-à-Pitres-Pedernales und Belladère-Comendador. Reisende sollten gültige Dokumente mitführen und beachten, dass Wartezeiten je nach Tag und Uhrzeit schwanken können.
Seit 2023 entsteht auf einem Abschnitt von rund 164 Kilometern eine Mauer mit Sensoren, Kameras, Radargeräten, Drohnen, Wachtürmen und Toren. Das Projekt soll die Kontrolle verstärken und markiert eine neue Phase in der Überwachung dieser Grenzregion.
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