Nationalpark Grand Bois, Gebirgsnationalpark in Sud, Haiti
Der Grand Bois Nationalpark ist ein Bergschutzgebiet in Südhait mit einem Regenwald auf einem isolierten Berg, dessen Gipfel etwa 1.262 Meter erreicht. Der Park bedeckt mehr als 200 Hektar mit dichtem Wald in höheren Lagen und bildet ein wichtiges Waldgebiet mit vielen verschiedenen Pflanzenarten.
Das Schutzgebiet wurde 2015 offiziell ausgewiesen, um die verbliebenen ursprünglichen Regenwälder vor weiterer Zerstörung zu bewahren. Diese Anerkennung markierte einen wichtigen Schritt zum Schutz dieser wertvollen und bedrohten Waldlandschaft.
Die Menschen in der Umgebung des Parks pflegen ihre Beziehung zur Natur durch den Anbau von Pflanzen und die Weitergabe von Wissen über Heilkräuter. Viele sammeln Samen und nutzen das Waldwissen ihrer Vorfahren, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Der Park liegt in bergigem Gelände mit teilweise schwierigem Zugang, daher ist festes Schuhwerk und körperliche Fitness notwendig. Die beste Zeit zum Besuch ist während der trockeneren Monate, wenn die Wege weniger rutschig sind und die Sicht besser bleibt.
Eine besondere Froschart, die lange als ausgestorben galt, wurde im Park wiederentdeckt und lebt hier zusammen mit mehreren neu beschriebenen Froscharten. Diese Entdeckung zeigte, wie wichtig dieser isolierte Berg für seltene Amphibien ist.
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