Tlalpan, Verwaltungsbezirk in Mexiko-Stadt, Mexiko
Tlalpan ist ein Verwaltungsbezirk im südlichen Teil von Mexiko-Stadt und erstreckt sich vom städtischen Zentrum bis zu bewaldeten Gebirgshängen. Der Bezirk kombiniert Wohnviertel mit Parks, Schulen und großen Naturschutzflächen, die von Kiefern- und Eichenwäldern bedeckt sind.
In den späten 1820er Jahren diente dieser Ort als Hauptstadt des Bundesstaates Mexiko unter dem Namen San Agustín de las Cuevas. Später wurde er Teil der wachsenden Metropole und behielt dabei große Waldgebiete in seinem Territorium.
Der Name stammt vom Nahuatl-Wort für sandigen oder erdigen Boden und beschreibt die ursprüngliche Landschaft dieser Gegend. Heute sieht man überall zwischen den Wohnvierteln kleine Geschäfte und Märkte, auf denen Familien ihre Einkäufe erledigen und wo sich am Wochenende viele Menschen treffen.
Wer diese Gegend besuchen möchte, sollte sich auf unterschiedliche Höhenlagen und Temperaturen einstellen, da die Bergwälder kühler sind als das Stadtzentrum. Die meisten Naturgebiete sind über Wanderwege erreichbar, doch einige steile Abschnitte erfordern gutes Schuhwerk und Kondition.
Ein großer Teil der Wasserversorgung der Hauptstadt stammt aus unterirdischen Quellen und Brunnen, die hier im südlichen Gebirge liegen. Außerdem findet man in diesem Gebiet eine alte runde Pyramide aus vorkolonialer Zeit, die unter Vulkanasche begraben lag, bis Archäologen sie freilegten.
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