Fosas clandestinas en Tetelcingo, Morelos, Massengrabstätte in Tetelcingo, Mexiko
Die Fosas clandestinas en Tetelcingo sind zwei unregelmäßig angelegte Grabstätten in Morelos, Mexiko, in denen zwischen 2010 und 2013 insgesamt 117 nicht identifizierte Leichen ohne ordnungsgemäße Dokumentation bestattet wurden. An diesem Ort wurden später eine Identifikationsstelle und ein Laborbereich errichtet, um genetische Profile zu erstellen und die geborgenen Überreste korrekt zuordnen zu können.
Die Gräber entstanden zwischen 2010 und 2013, als Behörden große Mengen unbekannter Leichen heimlich vergruben. Im Jahr 2016 führte eine Untersuchung zur Entdeckung der Gräber, wobei sich herausstellte, dass die Mehrheit der Opfer Zeichen von Gewalt aufwies.
Die Universität Morelos richtete nahe der Gräber ein Zentrum für genetische Tests und ordnungsgemäße Identifizierung der Überreste ein.
Der Ort ist durch Dokumentation und Gedenkstätten gekennzeichnet, die Besuchern helfen, die Bedeutung der Entdeckung zu verstehen. Familien, die nach vermissten Personen suchen, können vor Ort Unterstützung und Informationen zu Identifizierungsverfahren erhalten.
Die Analyse der Überreste zeigte, dass manche Opfer schreckliche Verletzungen erlitt hatten, darunter Schusswunden und Brandverletzungen. Diese Befunde halfen Ermittlern, die Art der Verbrechen besser zu verstehen.
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