Sierra de Santa Catarina, Gebirgskette in Mexiko-Stadt, Mexiko.
Sierra de Santa Catarina ist ein Vulkangebirge im östlichen Teil von Mexiko-Stadt, das aus einer Reihe erloschener Vulkankegel besteht. Die Gipfel liegen auf einer Höhe zwischen etwa 2.500 und 2.750 Metern und erheben sich deutlich über das flache Stadtgebiet ringsherum.
Das Gebirge entstand in der Quartärzeit durch eine Reihe von Vulkanausbrüchen, die die östliche Randzone des Beckens von Mexiko-Stadt prägten. Diese Eruptionen hinterließen eine Folge von Aschekegeln, die heute die charakteristische Silhouette des Gebirgszuges bilden.
Die Sierra de Santa Catarina trägt ihren Namen nach der heiligen Katharina von Alexandrien, deren Verehrung in den umliegenden Ortschaften bis heute lebendig ist. An den Hängen findet man kleine Milpas, traditionelle Anbauflächen, auf denen Mais, Bohnen und Kürbis nebeneinander wachsen.
Das Gebirge liegt im östlichen Teil von Mexiko-Stadt und ist von mehreren Stadtteilen aus zu Fuß erreichbar. Für Wanderungen empfiehlt es sich, in den frühen Morgenstunden aufzubrechen, da der Himmel dann am klarsten ist und die Hitze noch gering.
Einer der Vulkane des Gebirgszuges, der Xaltepec, war in der Vorzeit eine Kultstätte der ansässigen Bevölkerung und wird heute noch von einigen indigenen Gruppen für rituelle Zusammenkünfte genutzt. Das macht ihn zu einem der wenigen aktiv genutzten Zeremonialplätze innerhalb der Stadtgrenzen von Mexiko-Stadt.
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