Ihuatzio, Archäologische Stätte am Pátzcuaro-See, Mexiko
Ihuatzio ist eine archäologische Stätte in der Nähe des Pátzcuaro-Sees und wird von zwei rechteckigen Pyramiden geprägt, die auf einer breiten Plattform gebaut sind. Diese Strukturen bilden die westliche Grenze eines großen zeremoniellen Platzes und erstrecken sich über ein ausgedehntes Gebiet mit verschiedenen Wohn- und Kulturbereichen.
Die Stätte wurde zunächst zwischen 900 und 1200 vom nahesprachigen Gruppen gegründet und später von der Purépecha-Bevölkerung von 1200 bis zur spanischen Eroberung 1530 übernommen. Diese Abfolge von Besiedlungen zeigt, wie sich die Macht in der Region verschob und verschiedene Kulturen ihre Strukturen überlagerten.
Der Name des Ortes stammt aus der Purépecha-Sprache und bedeutet "Ort der Kojoten", benannt nach Steinskulpturen von Kojoten, die hier gefunden wurden. Diese Figuren sind heute in Museen in Mexiko-Stadt und Morelia zu sehen.
Das Gelände erstreckt sich über ein breites Areal und ist über einen gepflasterten Weg erreichbar, der vom Hauptdorf aus führt. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da das Erkunden der verschiedenen Plattformen und Strukturen Wanderungen über unebenes Gelände beinhaltet.
Archäologen entdeckten, dass bestimmte Strukturen präzise ausgerichtet waren, um himmlische Ereignisse wie Sonnenwenden und Sternenbewegungen zu beobachten. Diese astronomischen Ausrichtungen zeigen, dass die Purépecha-Astronomen ein tiefes Verständnis der Himmelsmechanik hatten.
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