Universitätscampus der Universidad Nacional Autónoma de México, Universitätscampus in Coyoacán, Mexiko.
Ciudad Universitaria ist ein weitläufiger Hochschulkomplex im Süden von Mexiko-Stadt, der über mehrere Quadratkilometer hinweg Fakultäten, Forschungseinrichtungen, Bibliotheken und Sportanlagen verbindet. Die meisten Bauten stammen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und zeigen eine modernistische Architektur mit klaren Linien, großen Höfen und künstlerisch gestalteten Außenflächen.
Die Planung begann in den späten 1940er-Jahren, als die Regierung beschloss, alle Fakultäten der Nationaluniversität an einem einzigen Standort zusammenzuführen. Die Bauarbeiten liefen zwischen 1950 und 1952 auf einem Lavafeld im Süden der Stadt, wobei mehr als 60 Architekten und Künstler am Entwurf der verschiedenen Gebäude beteiligt waren.
Der Name verbindet die spanischen Wörter für Stadt und Universität und gibt dem Gelände einen eigenen urbanen Charakter innerhalb der Hauptstadt. Studierende nutzen die offenen Plätze zwischen den Gebäuden als Treffpunkte, wo kleine Stände Bücher, Snacks und handwerkliche Waren verkaufen und eine lebendige Alltagsatmosphäre entsteht.
Das Gelände ist groß, daher empfiehlt es sich, die kostenlosen Shuttlebusse zu nutzen, die regelmäßig zwischen den Fakultäten verkehren und allen Besuchern offenstehen. Wer lieber zu Fuß geht, sollte festes Schuhwerk tragen, da einige Wege über unebenes Lavagestein führen und die Entfernungen länger sind als erwartet.
Das gesamte Gelände wurde auf einem 1666 entstandenen Lavafeld errichtet, dessen dunkles Gestein noch heute an vielen Stellen sichtbar ist und dem Campus eine ungewöhnliche Textur verleiht. Einige Gebäude wurden direkt in die Lavaformation integriert, sodass vulkanisches Gestein als natürliche Wand oder Bodenfläche dient.
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