Pabellón de rayos cósmicos, Wissenschaftliches Forschungsgebäude in der Universitätsstadt, Mexiko
Der Pavillon für Kosmische Strahlung ist ein Laborgebäude mit einer ungewöhnlichen hyperbolischen Paraboloidform und extrem dünnem Dach an seiner höchsten Stelle. Die Struktur wird durch drei bogenförmige Stützen aus Stahlbeton getragen und enthält zwei Laborräume, die über eine Eingangshalle verbunden sind.
Jorge González Reyna und Félix Candela erbauten dieses Laborgebäude 1951, um Neutronen zu messen und kosmische Strahlung aus dem All zu erforschen. Das Projekt war ein wichtiger Schritt in der wissenschaftlichen Entwicklung der Universität während dieser Periode.
Das Gebäude, das zwischen den Fakultäten für Medizin und Zahnmedizin liegt, erhielt von der Universität den Spitznamen 'La Muela'. Die Studierenden und Mitarbeiter verwendeten diesen Namen im Alltag, weil die Form an einen Zahn erinnerte.
Das Gebäude befindet sich auf dem Campus der Universität und ist über Treppen zugänglich, die zur Eingangshalle führen. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Forschungsgebäude handelt und der Zugang je nach laufenden Aktivitäten begrenzt sein kann.
Das Dach arbeitet mit einer mathematischen Form, die Lasten direkt zur Grundlage überträgt, ohne auf große Materialdicke angewiesen zu sein. Dieses innovative Konzept war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung ein bahnbrechendes Beispiel für moderne Ingenieurmethoden.
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