Coyoacán, Verwaltungsbezirk in Mexiko-Stadt, Mexiko
Coyoacán ist ein Bezirk im Süden der Hauptstadt, der durch Wohnviertel mit gepflasterten Gassen und Grünflächen geprägt ist. Die Straßen verlaufen in einem unregelmäßigen Muster, das sich um mehrere kleinere Plätze und Parks herum organisiert, auf denen alte Bäume Schatten spenden.
Der Ort diente nach der Eroberung als provisorisches Machtzentrum, bevor die Regierung an einen anderen Standort wechselte. Die Siedlung behielt über Jahrhunderte hinweg ihre Bedeutung als Vorort und wurde im 20. Jahrhundert in die wachsende Metropole eingegliedert.
Die Straßen tragen weiterhin die Namen alter Haciendas und wichtiger Persönlichkeiten aus der Kolonialzeit, während die Bewohner ihre Wochenenden auf den öffentlichen Plätzen verbringen. In den Cafés und Buchhandlungen rund um den Hauptplatz treffen sich Nachbarn zum Gespräch, genauso wie Künstler und Studenten, die das Viertel als kreativen Treffpunkt schätzen.
Ein Besuch dauert meist mehrere Stunden, da die Märkte, Gassen und Höfe zu Fuß erkundet werden. Die meisten Besucher kommen an Wochenenden, wenn die Plätze belebter sind und Straßenhändler ihre Stände aufbauen.
Einige der Häuser bewahren noch kleine Schilder aus der Kolonialzeit, die über die ursprünglichen Besitzer oder Handwerker berichten, die dort lebten. An manchen Ecken stehen Brunnen aus dem 16. Jahrhundert, die heute als Orientierungspunkte für Spaziergänger dienen.
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