Copilco, Archäologische Stätte in Coyoacán, Mexiko-Stadt, Mexiko.
Copilco ist eine archäologische Stätte im Südwesten von Mexiko-Stadt, die freigelegte Strukturen wie Grabstätten, Steinpflaster und zahlreiche Tonobjekte umfasst. Die Überreste liegen unter Schichten aus Vulkangestein, die sie über Jahrtausende eingeschlossen haben.
Die Siedlung war zwischen 500 v. Chr. und 100 n. Chr. bewohnt, bevor Ausbrüche des Vulkans Xitle das gesamte Gebiet unter Lava begruben. Diese plötzliche Katastrophe versiegelte die Überreste und bewahrte sie für Jahrtausende.
Copilco war eine landwirtschaftliche Gemeinschaft, deren Bewohner Mais anbauten und in den umliegenden Wäldern jagten und fischten. Die Funde aus Ton und Stein geben heute noch einen direkten Einblick in die Alltagspraktiken dieser Menschen.
Die Stätte liegt im Südwesten von Mexiko-Stadt und ist am bequemsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß aus den nahe gelegenen Stadtteilen zu erreichen. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Boden uneben sein kann.
Manuel Gamio entdeckte 1917 mehrere Grabstätten mit Töpferwaren und menschlichen Überresten, die unter Vulkanasche erhalten geblieben waren. Diese Funde waren nicht nur für Copilco bedeutend, sondern gehörten zu den ersten systematischen Ausgrabungen in Mexiko.
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