Paseo de la Reforma, Prachtstraße in Mexiko-Stadt, Mexiko
Paseo de la Reforma ist eine breite Verkehrsstraße in Mexiko-Stadt, die sich über mehrere Kilometer zwischen dem Chapultepec-Park und dem historischen Stadtzentrum erstreckt. Die zentrale Allee ist von Grünflächen, Denkmälern und Kreisverkehren mit Statuen gesäumt, während auf beiden Seiten mehrere Fahrspuren den ständigen Autoverkehr aufnehmen.
Kaiser Maximilian I. beauftragte Ferdinand von Rosenzweig um 1860, eine Prachtstraße zwischen seinem Schloss und der Innenstadt zu planen. Nach dem Fall des Kaiserreichs behielt die Republik die Allee bei und benannte sie nach der politischen Reformbewegung jener Zeit.
Der Name stammt aus der Zeit der Liberalen Reform im 19. Jahrhundert und erinnert an politische Reformen, die das Land veränderten. Die Straße trägt heute das Gesicht einer Hauptstadt zwischen traditionellen Monumenten und Hochhäusern aus Glas.
Jeden Sonntag wird die Straße für Autos gesperrt und Radfahrer sowie Fußgänger können die gesamte Strecke nutzen. Das beste Licht für Fotos gibt es am Morgen, wenn die Sonne die Denkmäler von Osten beleuchtet.
An manchen Tagen pflanzen Bewohner kleine Bäume in die Mittelstreifen oder hängen bunte Tücher zwischen die Statuen, um für Umweltthemen zu werben. Diese spontanen Aktionen werden oft von der Polizei geduldet und ziehen Schaulustige an.
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