Tepexpan-Mensch, Hominiden-Fossilfundstelle in Tepexpan, Mexiko.
Tepexpan Man ist eine prähistorische Skelettfund aus der Nähe des ehemaligen Sees Texcoco in Mexiko. Die Überreste liegen in einer charakteristischen Haltung vor, mit den Armen unter der Brust und den Beinen zum Bauch gezogen, umgeben von Mammutresten aus dem Späten Pleistozän.
Helmut de Terra entdeckte diese prähistorische menschliche Skelett im Februar 1947 an den ehemaligen Ufern des Sees Texcoco in Zentralmexiko. Der Fund gilt als einer der ältesten bekannten menschlichen Überreste auf dem amerikanischen Kontinent und stammt aus einer Zeit, als eiszeitliche Tiere noch lebten.
Der Fund zeigt, wie Menschen und Großtiere in der Eiszeit nebeneinander existierten und möglicherweise interagierten. Die Überreste deuten auf die frühe Besiedlung dieser Region hin, lange bevor andere bekannte Kulturen entstanden.
Der Fundort liegt in einer Region, die heute völlig trocken ist, daher können Besucher die ursprüngliche Umgebung nicht erleben wie sie damals war. Es ist hilfreich, sich vorher über die geologische Geschichte des Texcoco-Sees zu informieren, um die Bedeutung des Ortes besser zu verstehen.
Genetische Analysen deuten darauf hin, dass das Skelett möglicherweise einer Frau gehörte, nicht einem Mann wie ursprünglich gedacht, und dass sie vor etwa 11.000 Jahren von einem Mastodons tramples worden sein könnte. Diese Neubewertung zeigt, wie moderne DNA-Technologie unser Verständnis alter Funde grundlegend verändern kann.
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