Tetzcotzingo, Archäologische Stätte und botanischer Garten in Texcoco, Mexiko
Texcotzingo ist eine archäologische Stätte und ein botanischer Garten in den Hügeln von Texcoco, der mit Steinstrukturen, Terrassen, Wasserkanälen und Wasserbecken besetzt ist. Das Gelände beherbergt Hunderte von Pflanzenarten, die in Zentralmexiko heimisch sind und auf den Hängen des Berges verteilt wachsen.
Ein Herrscher des 15. Jahrhunderts ließ diesen Ort als königliche Gärten mit ausgefeilten Wassersystemen errichten, die damals technisch fortgeschritten waren. Der Platz markiert einen frühen Moment in der Geschichte der organisierten botanischen Sammlungen in der Neuen Welt.
Die Gärten zeigen Frösche aus Stein, die die Städte der Dreibundverfassung darstellen, und enthalten Räume für Gedichtaufführungen, die aztekische künstlerische Ausdrücke widerspiegeln. Diese Orte vermischen Religion und Kreativität auf eine Weise, die noch heute zu sehen ist.
Der Ort liegt nordöstlich von Mexiko-Stadt und kann zu Fuß erkundet werden, wobei Wege über die Terrassen und zwischen den Pflanzen führen. Am besten besucht man ihn bei gutem Wetter, da die Wege steil sind und die Sonne stark scheinen kann.
Das Gelände zeigt, wie die Azteken Wasser aus entfernten Quellen durch Kanäle in die Berge brachten, lange bevor ähnliche Techniken in Europa verbreitet waren. Diese Wasserleitungen versorgten Brunnen und Pools und ermöglichten es, schwer zu kultivierbare Pflanzen an diesem trockenen Ort zu züchten.
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