Geschichte von Mexiko-Stadt, Historische Stadtentwicklung in Mexiko-Stadt, Mexiko.
Der Verlauf der Stadt beginnt mit Tenochtitlan, einer Inselhauptstadt im Texcoco-See, und erstreckt sich durch die spanische Kolonialzeit bis zur heutigen Metropole mit über 20 Millionen Einwohnern. Die Straßen folgen noch immer dem ursprünglichen aztekischen Raster, während sich moderne Viertel auf den trockengelegten Seeboden ausbreiten.
Die Azteken gründeten Tenochtitlan auf einer Insel im Jahr 1325 und bauten sie zu einer der größten Städte der Welt aus, bevor spanische Eroberer sie 1521 zerstörten. Die Kolonialherren errichteten ihre Hauptstadt auf den Ruinen und füllten nach und nach den See auf, wodurch das heutige Stadtgebiet entstand.
Das aztekische Erbe zeigt sich in den Tempelfundamenten unter dem Hauptplatz und in den schwimmenden Gärten von Xochimilco, wo Bauern noch immer Gemüse auf künstlichen Inseln anbauen. Die Kathedrale wurde mit Steinen des zerstörten Templo Mayor errichtet, und ihre abgesenkten Böden erinnern daran, dass die Stadt auf einem ehemaligen See steht.
Der Hauptplatz und die umliegenden Kolonialstraßen liegen im Stadtzentrum, während archäologische Stätten wie Teotihuacan eine Tagesreise außerhalb der Stadt erfordern. Viele Gebäude zeigen Anzeichen von Absenkungen wegen des instabilen Untergrunds, was beim Gehen durch die Altstadt sichtbar wird.
Die Plaza de las Tres Culturas zeigt drei Bauphasen an einem Ort: eine aztekische Pyramide, eine spanische Kolonialkirche und ein modernes Regierungsgebäude aus den 1960er Jahren. Der Templo Mayor blieb bis 1978 unter Kolonialgebäuden verborgen, als Bauarbeiter zufällig auf die Ruinen stießen.
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