Jocotitlán, Vulkan im Toluca-Tal, Mexiko.
Jocotitlán ist ein Stratovulkan, der sich 3.910 Meter über dem Meeresspiegel in der nördlichen Region des Toluca-Tals erhebt. Der Berg liegt innerhalb des Mexikanischen Vulkangürtels und hat eine kegelförmige Form mit grünen Hängen im unteren Bereich.
Der Vulkan produzierte in den letzten 10.000 Jahren mindestens zwei bestätigte Ausbrüche, was Geologen dazu veranlasste, ihn als potenziell aktiv einzustufen. Diese vulkanische Geschichte prägt sein Profil bis heute.
Die Mazahua-Bevölkerung nannte den Berg Nguemore, während die Otomi ihn Gumidi nannten – beide Namen spiegeln seine heilige Bedeutung in ihren Traditionen wider. Heute können Besucher diese historischen Bezeichnungen noch in Geschichten der lokalen Gemeinschaften entdecken.
Eine 19 Kilometer lange gewundene Straße führt von der Stadt am Fuße des Berges zu den Mikrowellentürmen in der Nähe des Gipfels. Der Weg wird steiler, je höher man kommt, daher sollten Besucher feste Schuhe und Wasser mitbringen.
Eine katholische Kapelle steht auf 3.670 Metern Höhe an den Vulkanhängen und gehört zu den höchsten religiösen Bauwerken Mexikos. Dieses Gotteshaus wurde an diesem abgelegenen Ort gebaut, um Pilgern einen Ort zum Beten zu bieten.
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