Arcos del Sitio, Koloniales Aquädukt in Tepotzotlan, Mexiko
Das Tepotzotlán-Aquädukt ist ein Bogenbauwerk aus der Kolonialzeit, das sich über 425 Meter erstreckt und in vier Abschnitten angeordnet ist. Die 43 Bögen erheben sich bis zu einer Höhe von etwa 61 Metern und bilden eine markante Konstruktion aus Stein.
Der Bau begann 1706 unter Aufsicht der Jesuiten, um Wasser aus den Bergen von Xalpa herbeizuführen. Die Fertigstellung erfolgte erst 1854 durch Graf Manuel Romero.
Das Bauwerk war Teil eines Wassersystems, das das Jesuitenkloster San Francisco Javier in der Kolonialzeit versorgte. Die Anlage zeigt, wie europäische Baumeister und lokale Arbeiter zusammenwirkten, um Wasser über große Entfernungen zu transportieren.
Das Aquädukt ist täglich für Besucher zugänglich und ermöglicht Wanderungen entlang seiner Struktur. Bequeme Wege führen um und über das Bauwerk herum, wobei die beste Zeit für einen Besuch die Morgen- und frühen Nachmittagsstunden sind.
Das Bauwerk ist eine der höchsten Aquädukte Lateinamerikas und seine architektonische Kühnheit war zu seiner Zeit für die Region bemerkenswert. Heute können Besucher moderne Aktivitäten wie Ziplines nutzen, die das historische Erlebnis mit zeitgenössischen Abenteuern verbinden.
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