Tepotzotlán, Kolonialstadt im Bundesstaat Mexiko, Mexiko.
Tepotzotlán ist eine koloniale Ortschaft etwa 40 km nordwestlich von Mexiko-Stadt im Bundesstaat Mexiko. Die Gebäude aus Steinmauerwerk stehen auf 2300 Metern Höhe entlang gepflasterter Straßen, die zu einem zentralen Platz mit Kirche und ehemaligen Kollegiengebäuden führen.
Die Jesuiten gründeten 1580 das Kolleg San Francisco Javier, das bis zur mexikanischen Revolution als Bildungsstätte diente. Nach der Schließung 1914 wurden die Gebäude in ein Museum für die Kolonialzeit umgewandelt.
Der Ort wurde nach dem aztekischen Herrscher Tepōtzohtzin benannt, dessen Name noch heute in den Straßen präsent ist. Familien kommen am Wochenende hierher, um in den Restaurants rund um den Hauptplatz lokale Gerichte wie Mole und Barbacoa zu essen.
Der Ort liegt an der Autobahn zwischen Mexiko-Stadt und Querétaro und ist in etwa 45 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Wer öffentlich anreist, nimmt Busse, die vom Busbahnhof Norte in Mexiko-Stadt bis zum Ortszentrum fahren.
Der Aquädukt von Xalpa mit seinen 43 Bögen überquert ein Tal und erreicht eine Höhe von 438 Metern, womit er das höchste Bauwerk seiner Art in Lateinamerika bleibt. Die Bögen stehen frei in der Landschaft und sind von mehreren Aussichtspunkten in der Umgebung sichtbar.
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