Tula National Park, Nationalpark und archäologische Stätte in Tula de Allende, Mexiko
Tula Nationalpark ist ein geschütztes Gebiet in Zentralmexiko, das archäologische Ruinen mit natürlicher Waldlandschaft verbindet. Der Park umfasst mehrere Tempel und Strukturen aus der Toltekischen Zeit, die auf einem Hochplateau zwischen 2040 und 2080 Metern Höhe liegen.
Die Tolteken gründeten die Stadt Tollan-Xicocotitlan um das 8. Jahrhundert und machten sie zu einem wichtigen Machtzentrum in Mesoamerika. Die Stadt verlor an Einfluss im 12. Jahrhundert, hinterließ aber beeindruckende architektonische Überreste, die heute sichtbar sind.
Der archäologische Bereich zeigt Tempel mit Säulen in menschlicher Form, sogenannte Atlanten, die die handwerklichen Fähigkeiten der Tolteken widerspiegeln. Diese Steingestalten sind charakteristisch für die Toltekische Bauweise und zeigen, wie die Bewohner ihre Götter und Herrscher dargestellt haben.
Der Park ist über zwei gepflasterte Hauptstraßen erreichbar, die sich in gutem Zustand befinden und gute Orientierung bieten. Besucher sollten sich bewusst machen, dass die Höhenlage und das Gelände körperliche Anstrengung erfordern können.
Die Atlanten-Figuren an der Pyramide B sind über 3 Meter hohe Kriegerskulpturen, die ursprünglich die Dachträger des Tempels bildeten. Diese kolossalen Steinfiguren wurden einst zerstört und später wieder zusammengesetzt, was ihre bemerkenswerte Geschichte zeigt.
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