Cerro de las Campanas, Nationalpark in Santiago de Querétaro, Mexiko
Cerro de las Campanas ist ein Nationalpark im Norden von Santiago de Querétaro, mit einem Hügel aus vulkanischem Gestein und einer Gedenkkapelle auf der Spitze. Der Park erstreckt sich über offenes Gelände mit Wanderwegen, schattenspendenden Bäumen und mehreren dauerhaften Ausstellungsräumen am Fuß des Aufstiegs.
Im Juni 1867 wurde Kaiser Maximilian I. hier mit zwei mexikanischen Generälen hingerichtet, was das Ende der französischen Intervention besiegelte. Die Republik kehrte unter Benito Juárez zurück, und der Hügel wurde später zum Nationalpark erklärt.
Die Gedenkkapelle aus dem Jahr 1900 steht genau dort, wo Maximilians letzter Morgen endete, und birgt ein hölzernes Kreuz aus dem Schiff seiner Ankunft. Besucher gehen schweigend durch den Raum, während Sonnenlicht durch die Buntglasfenster auf die Steinmauern fällt.
Der Park öffnet täglich von 6:00 bis 18:00 Uhr, wobei der Aufstieg etwa 20 Minuten dauert und über einen befestigten Weg führt. Führungen durch die fünf Ausstellungsräume am Eingang vermitteln den geschichtlichen Hintergrund vor dem Rundgang.
Die vulkanischen Felsen geben beim Anschlagen einen klaren, glockenähnlichen Klang von sich, der auf ihre mineralische Zusammensetzung aus Bronze, Silber, Kupfer und Antimon zurückzuführen ist. Dieser natürliche Effekt gab dem Hügel seinen Namen und ist bei ruhigem Wetter hörbar.
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