Santiago de Querétaro, Kolonialstadt im zentralen Hochland, Mexiko
Santiago de Querétaro ist eine Stadt im zentralmexikanischen Hochland, die zu den wichtigsten Siedlungen im Bundesstaat Querétaro gehört und als wirtschaftlicher sowie kultureller Knotenpunkt zwischen der Hauptstadt und den nördlichen Regionen dient. Kopfsteingepflasterte Straßen winden sich zwischen Kolonialpalästen und Kirchen aus rosa Stein hindurch, während Arkadengänge sich entlang mehrerer Plätze erstrecken, wo Brunnen unter schattenspendenden Lorbeerbäumen plätschern.
Spanische Siedler gründeten die Ortschaft im Jahr 1531 nach Kämpfen mit indigenen Gruppen, wobei eine totale Sonnenfinsternis die Auseinandersetzungen begleitete. Im 18. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem Handelszentrum zwischen den Silberminen und Mexiko-Stadt, das Händler und Handwerker aus verschiedenen Regionen anzog.
Jeden Juli ziehen die Bewohner mit religiösen Prozessionen durch die engen Gassen, um ihren Schutzpatron zu ehren. Straßenverkäufer bieten Gorditas und Enchiladas an, während Blaskapellen auf den Plätzen spielen und Familien abends um die Brunnen zusammensitzen.
Die Innenstadt lässt sich weitgehend zu Fuß erkunden, wobei in den älteren Vierteln zahlreiche Treppen und unebene Gehwege vorkommen. Busse verbinden das Zentrum mit den Nachbarstädten, und ein internationaler Flughafen befindet sich außerhalb der Stadt.
Ein Weingut am Stadtrand produziert mexikanischen Schaumwein und bietet Führungen durch die Produktionshallen an. Die Weinberge liegen über 1900 Metern Höhe, was für Kellereien mit Schaumweinherstellung eine seltene Lage darstellt.
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