Sierra Gorda, Biosphärenreservat in Querétaro, Mexiko.
Das Gebiet umfasst mehrere Klimazonen und reicht von trockenen Ebenen bis zu Nebelwäldern in großer Höhe. Felsige Berghänge und tiefe Schluchten prägen diese Landschaft in Zentralmexiko.
Die Region wurde Ende der 1990er-Jahre unter Schutz gestellt, um die biologische Vielfalt zu bewahren und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Lokale Initiativen setzten sich jahrelang dafür ein, bis das Gebiet offiziell anerkannt wurde.
Das Reservat umfasst 638 Gemeinden in fünf Verwaltungsbezirken, wo 100,000 Einwohner traditionelle Landwirtschaft betreiben und am Naturschutz teilnehmen.
Wanderwege verbinden verschiedene Höhenlagen und Vegetationszonen innerhalb der Reserve. Die trockeneren Monate bieten meist klarere Sicht und befahrbare Wege, während Regen im Sommer manche Routen erschwert.
Die nördlichste tropische Vegetation des Kontinents wächst hier in geschützten Senken und Tälern. Mehr als dreihundert Vogelarten nutzen diese unterschiedlichen Lebensräume im Jahresverlauf.
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