Zimapán-Talsperre, Wasserkraftwerk in Hidalgo, Mexiko.
Zimapáns Staudamm ist ein Bogenstaudamm, der sich über den Fluss Moctezuma erstreckt und durch seine gewölbte Konstruktion den Wasserdruck optimal verteilt. Die Anlage nutzt zwei Pelton-Turbinengeneratoren, um Wasser in Elektrizität umzuwandeln.
Der Bau begann 1990 mit Unterstützung der Weltbank und war Teil der Infrastrukturentwicklung Mexikos in dieser Zeit. Das Projekt markierte einen wichtigen Moment für die Stromerzeugung in der Region Hidalgo.
Die Gegend rund um den Staudamm hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, da Dörfer übersiedelt werden mussten und neue Siedlungen entstanden. Besucher bemerken noch heute die Spuren dieser Umgestaltung in der Landschaft und den Gemeinschaften vor Ort.
Der Ort liegt in einer bergigen Region mit eingeschränktem öffentlichem Zugang, da es sich um eine aktive Industrieanlage handelt. Besucher sollten vorher überprüfen, ob Besichtigungen möglich sind, und geeignete Ausrüstung für das Gelände mitbringen.
Das Wasser passiert ein 21 Kilometer langes Tunnelsystem, bevor es das Kraftwerk erreicht und überwindet damit eine natürliche Flussroute, die viel länger ist. Dieses Ingenieurswerk ermöglicht eine effizientere Nutzung der Wasserkraft für die Stromproduktion.
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