Malinche, Ruhender Vulkan in Tlaxcala und Puebla, Mexiko.
La Malinche, auch Matlalcueitl genannt, ist ein ruhender Vulkan an der Grenze zwischen Tlaxcala und Puebla, der sich auf 4461 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Der Berg zeigt mehrere Nebengipfel und wechselt von dichten Wäldern am Fuß zu felsigen Oberflächen nahe der Spitze.
Der Vulkan entstand vor mehr als 30 Millionen Jahren während des Paläogens und formte die Landschaft zwischen den Bundesstaaten. Der letzte Ausbruch ereignete sich vor etwa 3100 Jahren und beendete die aktive Phase des Berges.
Die Tlaxcalteken nannten den Berg Matlalcueitl, was Dame des Blauen Rocks bedeutet, und verbanden ihn mit ihrer Gottheit für Regen und Gesang. Dieser Name spiegelt sich heute noch in der Verehrung wider, die viele Besucher dem Gipfel entgegenbringen.
Der Nationalpark bietet Unterkünfte in Hütten auf 3080 Metern Höhe, von wo aus Wanderwege durch verschiedene Klimazonen zum Gipfel führen. Der Aufstieg durchquert unterschiedliche Vegetationsstufen und erfordert gute körperliche Vorbereitung für die dünne Luft in der Höhe.
Ein Missverständnis im Jahr 1968 führte dazu, dass örtliche Bewohner universitäre Bergsteiger angriffen, was ein dunkles Kapitel in der modernen Geschichte des Berges markierte. Dieser Vorfall wird heute selten erwähnt, bleibt aber Teil der lokalen Erinnerung.
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