Tlaxcala, Bundesstaat in Zentralmexiko
Tlaxcala liegt zwischen den Bundesstaaten Puebla, México und Hidalgo und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 4000 Quadratkilometern auf einer durchschnittlichen Höhe von rund 2400 Metern. Das Gebiet verbindet Hochebenen mit bewaldeten Hängen und weiten Tälern, die landwirtschaftlich genutzt werden.
Die Tlaxcalaner widerstanden zwei Jahrhunderte lang dem Aztekenreich und schlossen sich 1519 Hernán Cortés an, um gegen ihre alten Feinde zu kämpfen. Diese Entscheidung veränderte den Lauf der Eroberung grundlegend und brachte den Spaniern entscheidende militärische Unterstützung.
Der Name kommt aus dem Nahuatl und bedeutet Land des Brotes oder des Maises, ein Verweis auf die Felder, die schon seit Jahrhunderten hier wachsen. Viele Ortsnamen tragen noch heute diese alte Sprache in sich und erinnern an die Zeit vor der Ankunft der Spanier.
Die Hauptstadt Tlaxcala de Xicoténcatl ist durch Autobahnen und Eisenbahnlinien mit Mexiko-Stadt und Puebla verbunden. Für Reisende eignen sich die trockenen Monate zwischen November und April besonders gut, um die Region zu erkunden.
Der Vulkan La Malinche erhebt sich auf 4461 Metern und ist damit der fünfthöchste Gipfel des Landes. Der Berg trägt den Namen einer Dolmetscherin, die bei der spanischen Eroberung eine wichtige Rolle spielte.
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