Iztaccíhuatl, Ruhender Schichtvulkan im Izta-Popo Zoquiapan Nationalpark, Mexiko
Iztaccíhuatl ist ein ruhender Stratovulkan im Nationalpark Izta-Popo Zoquiapan in Mexiko, dessen Gipfel 5230 Meter erreichen und an der Grenze zwischen dem Bundesstaat México und Puebla liegen. Die vier Hauptgipfel sind oft schneebedeckt und erstrecken sich in einer Linie, die von den umliegenden Tälern gut zu sehen ist.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1889 durch James de Salis, doch archäologische Funde auf den Hängen deuten darauf hin, dass bereits frühere mesoamerikanische Zivilisationen die Gipfel erreicht hatten. Der Vulkan ist seit Tausenden von Jahren inaktiv und besteht hauptsächlich aus Andesitgestein, das durch mehrere Eruptionsphasen entstand.
Der Name stammt aus dem Nahuatl und bedeutet Weiße Frau, weil die schneebedeckten Gipfel im Profil an eine liegende Gestalt erinnern. Einheimische Wanderer und Bergsteiger nutzen die verschiedenen Routen, um die Hänge zu erkunden und die Aussicht auf das benachbarte Popocatépetl-Massiv zu genießen.
Alpinisten erreichen den Gipfel meist über die Route La Joya während der Trockenzeit zwischen November und März, wenn die Bedingungen am Berg stabiler sind. Die Besteigung erfordert eine gute Akklimatisierung und technische Kenntnisse im Umgang mit Eis und Schnee, besonders in den höheren Abschnitten.
Der Vulkan ist der dritthöchste Gipfel Mexikos und markiert die niedrigste Höhe im Land, in der noch dauerhafte Schneefelder und Gletscher bestehen. Die Eisfelder schrumpfen jedoch seit Jahrzehnten aufgrund der Klimaveränderungen, sodass künftige Generationen möglicherweise eine vollständig eisfreie Landschaft vorfinden werden.
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