Puebla, Bundesstaat im Zentral-Osten Mexikos
Puebla ist ein Bundesstaat im östlichen Zentralmexiko, der zwischen dem Hochland und der Golfküste liegt. Das Gebiet erstreckt sich über verschiedene Landschaften mit vulkanischen Gipfeln im Westen, gemäßigten Tälern in der Mitte und subtropischen Hängen, die zur Küstenebene abfallen.
Nach der Unabhängigkeit Mexikos im Jahr 1823 gegründet, kontrollierte dieser Bundesstaat eine wichtige Handelsroute zwischen der Hauptstadt und dem Hafen von Veracruz. Während der französischen Intervention im Jahr 1862 fand hier eine entscheidende Schlacht statt, die heute jedes Jahr im Mai gefeiert wird.
Fünf indigene Gemeinschaften pflegen ihre Handwerkstraditionen in Dörfern und auf Wochenmärkten, wo man handgewebte Stoffe, handgeformte Keramik und lokale Feste beobachten kann. Die Küche verbindet vorkoloniale Zutaten mit kolonialen Einflüssen, was man in Fondas und Familienrestaurants schmecken kann, die Mole und Chiles en Nogada nach überlieferten Rezepten zubereiten.
Die Hauptstadt und kleinere Kolonialstädte bieten eine gute Ausgangsbasis für Ausflüge in die Berge und zu archäologischen Stätten in der Umgebung. Das Klima variiert je nach Höhenlage, wobei höhere Gebiete auch im Sommer kühler sind und niedrigere Lagen das ganze Jahr über wärmer bleiben.
An der Grenze zum Bundesstaat México erhebt sich der ruhende Vulkan Iztaccíhuatl auf 5230 Meter über dem Meeresspiegel und ist von mehreren Aussichtspunkten entlang der Bergstraßen sichtbar. Die Region beherbergt auch eine bedeutende Automobilindustrie mit der größten Volkswagen-Fabrik außerhalb Deutschlands und zahlreichen Zulieferbetrieben in den Industrieparks.
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